Katadyn Group

Katadyn Keramikfilter für die Überschwemmungsopfer in Thailand

November 03, 2011

Seit Wochen kämpft Thailand mit dem Hochwasser und weite Teile des Landes, inklusive die Metropole Bangkok, sind überschwemmt. Zwar steigt das Wasser im Moment nicht weiter an, doch das stehende Hochwasser in den Wohngebieten birgt eine grosse Gefahr von Krankheiten. Im Rahmen eines Hilfsprojekts von Rotary Clubs in der Schweiz und in Thailand konnte ein Zeichen sofortiger, humanitärer Hilfe gesetzt werden. 600 mit Katadyn Keramik ausgerüstete Gravitationsfilter wurden innerhalb kürzester Zeit an zahlreiche Betroffene verteilt. Das Prinzip dieser Gravitationsfilter basiert darauf, dass zwei Wasserbehälter so ineinander gestellt werden, dass der obere den unteren abdichtet. Im Boden des oberen Filters sind drei Katadyn-Keramikelemente eingeschraubt. Der obere Behälter wird mit Schmutzwasser gefüllt, dieses sickert durch die Gravitationskraft über die Filter in den unteren Behälter und wird so gereinigt. Am unteren Behälter ist ein Auslaufhahn montiert, dem jederzeit sauberes Wasser entnommen werden kann. Die 0,2 Mikron Keramik-Filterelemente kommen von Katadyn aus der Schweiz, während die Filterbehälter für das Rotary-Projekt seit einigen Monaten vor Ort hergestellt werden, um die lokale Produktion zu fördern und eine bessere Verfügbarkeit zu gewährleisten. Dank einer sofort veranlassten Sonderschicht der Produktionsmitarbeiter waren die Gravitationsfilter innerhalb von 24 Stunden im Einsatzgebiet. Die Behörden in Thailand rechnen damit, dass die Trinkwasserversorgung noch während Wochen nicht sichergestellt sein wird. Momentan wird sogar Trinkwasser aus Malaysia und Australien auf Schiffen ins Land gebracht. Die Rotarier werden in den kommenden Tagen im Nordosten Thailands noch weitere Filter an Bedürftige verteilen. Weil zum Teil Staudämme geöffnet werden mussten, um den hohen Wasserdruck zu senken, steht das Wasser in den Gebieten an den darunterliegenden Flussläufen bis zu 1 Meter hoch in den Hauptstrassen. Die Rotary-Aktion fand in Thailand hohe Beachtung. Sogar die thailändische Premierministerin Yingluck Shinawatra kostete vom mit Katadyn Elementen gefilterten Wasser und sprach allen Beteiligten ihren Dank aus.

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