Katadyn Group

Katadyn Filter für Haushalte und Schulen in Thailand

Mai 24, 2011

Katadyn Wasserfilter für Thailand

Übergabe von 50 Gravitationsfiltern an die Bewohner von Ban Khunsa Nok und Huay Lai (Sonntag, 17. April 2011)

Das Dorf Ban Khunsa Nok gehört zum Tambon (dt. etwa: Gemeinde) Pongsa im Bezirk Pai im Norden Thailands. Es liegt in einem Tal zwischen zwei der höchsten Berge Thailands, dem Doi Mae Ya und dem Doi Mon Ang Ket.

Ban Khunsa Nok liegt direkt an der Grenze der Provinz Mae Hong Son, ist jedoch nur von der Nachbarprovinz Chiang Mai aus zu erreichen. Vom Dorf Pa Pae führt eine Straße zunächst steil bergauf bis zu einer Höhe von 1700 Metern und dann hinunter ins Tal. Die Straße ist in einem sehr schlechten Zustand, denn die Verwaltung der Gemeinde Mae Taeng, zu der Pa Pae gehört, unternimmt nichts, da die Straße zu Dörfern außerhalb ihrer Zuständigkeit führt.

In Ban Khunsa Nok wohnten seit jeher Angehörige des aus Burma stammenden Bergvolkes der Karen, das einst zu einem großen Teil von britischen Missionaren zum Christentum bekehrt wurde. Neben Reis und Gemüse bauten die Menschen hier auch Opium an, bis dies von den Behörden verboten wurde. Das Aufforstungsprogramm der thailändischen Regierung von 1975 bis 1990 bot den Bergbewohnern bezahlte Arbeit und war somit eine Alternative zum Opiumanbau.

Der Vater von Saokham (Ket) Tejamang (Gattin des Vorsitzenden des RotaryClub Eastern Seaboard, RCES, Jan Abbink) zog damals mit seiner Familie von Pa Pae in eine Unterkunft hier in den Bergen, um als Aufseher an dem Programm mitzuarbeiten. Die Familie betrieb eine Baumschule, die die jungen Bäume lieferte, mit der die Berghänge bepflanzt wurden. Nach Vollendung des Programms wurde ihnen ein Grundstück in Khunsa angeboten, auf dem sie ein Haus bauten. Kets Mutter lebt dort noch immer mit ihrer Schwester und zwei jüngeren Neffen. Wir besuchen sie zwei Mal im Jahr (im April und im Oktober oder Dezember).

Derzeit gibt es in Ban Khunsa Nok und im Nachbardorf Huay Lai ca. 50 Haushalte. Die meisten wohnen in sehr einfachen Holzhütten mit Dächern aus Blättern. Meist leben in diesen Haushalten die Großeltern mit ihren Enkelkindern zusammen, um die sie sich kümmern, während die Eltern auf der Suche nach Arbeit in die Städte gezogen sind. Nur wenige Häuser haben einen Stromanschluss und immer wieder fällt der Strom aus, manchmal für mehrere Tage. Das Wasserversorgungssystem des Dorfes speist sich aus einem Fluss, der früher recht sauber war, inzwischen jedoch so verschmutzt ist, dass er kein Trinkwasser mehr liefert. Als Trinkwasser dient Regenwasser, das überall und wann immer möglich aufgefangen wird. 

 

Übergabe von 10 Gravitationsfiltern an die Pongsa-Schule (Montag, 18. April 2011)

Die staatliche Schule im Tambon Pongsa (Kindergarten bis Sekundarstufe 3) besuchen 200 Kinder aus den umliegenden Dörfern, einschließlich Ban Khunsa Nok und Huay Lai.

 

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