Katadyn Group

Umsatzwachstum der Katadyn Gruppe trotz schwierigen wirtschaftlichen Umfeldes

Oktober 26, 2011

Die Katadyn-Gruppe hat den Umsatz 2010 um 15.8 Prozent auf CHF 44.3 Mio. (2009: CHF 38,2 Mio.) gesteigert. Dabei stieg der Betriebsgewinn der Gruppe um 1.65 Mio. auf CHF 7.8 Mio. (2009: CHF 6.1 Mio.). Einen wesentlichen Beitrag zu diesem Wachstum leistete die Katadyn Industrial Water Treatment AG (KIWT), mit deren Beteiligung Katadyn 2009 ihr Geschäftsfeld um den Bereich der industriellen und kommunalen Wasseraufbereitung erweitert hat.

In der Katadyn Industrial Water Treatment AG wurden die Unternehmen Aquafides Schweiz AG und UVC Light GmbH (Deutschland) zusammengeführt. Die Gruppe umfasst Produkte für die industrielle und kommunale Wasseraufbereitung auf Basis von UV-Desinfektion und Filtration. Die Integration der KIWT stand 2010 im Mittelpunkt, damit sie in den nächsten Jahren zum profitablen Wachstum der Katadyn-Gruppe beitragen kann.

Ebenso konnten die übrigen Niederlassungen der Katadyn-Gruppe ein starkes Wachstum vermelden. In Deutschland, Frankreich, Asien und der Schweiz sorgten Grossaufträge von Armee-Spezialeinheiten für zusätzliches Auftragsvolumen. Aber auch der internationale Outdoor-Markt trug wesentlich zum Umsatzwachstum bei. Vor allem die portablen Katadyn-Filter wurden zunehmend nachgefragt und lagen damit deutlich über Plan.

Rückläufig war einzig das OEM Geschäft, da der wichtigste Kunde für keramische Filterkerzen die Absatzmengen drastisch reduzierte. Ausserdem spiegelt sich das Umsatzwachstum der Niederlassungen aufgrund des  starken Schweizer Franken nur teilweise im Gruppenumsatz wieder.

Prognose für 2011

Die Katadyn-Gruppe ist hervorragend ins Jahr 2011 gestartet. Vor allem in den USA ist die Nachfrage anhaltend hoch und liegt deutlich über den Erwartungen. Die Kapazitätsplanung und die Sicherstellung der Lieferfähigkeit haben oberste Priorität, damit der wachsende Bedarf gedeckt werden kann.

Eine der grössten Herausforderungen für die Zukunft stellt der starke Schweizer Franken dar und die damit einhergehenden Wechselkursverluste. Trotz dieser schwierigen wirtschaftlichen Rahmenbedingungen setzt die Katadyn-Gruppe für ihre Wasseraufbereitungsprodukte weiterhin auf den Produktionsstandort Schweiz und investiert in ein neues Fabrikgebäude im Grossraum Zürich mit verdoppelter Produktionsfläche und neuen Anlagen. Die Bauarbeiten sind in vollem Gange und der Umzug ist planmässig ab 2012 vorgesehen.

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